Bodenabdichtungen

Abdichtungs- Sperrbahn

Polymerbitumen-Sperrbahn mit Aluminium-Verbundeinlage wird als Feuchtigkeitssperre auf erdberührten Bodenplatten gegen aufsteigende kapillare Feuchte (gem. DIN 18195 T4), als Dampfsperre auf massiven Zwischengeschossdecken (keine Holzbalkendecken) über Räumen mit höherer Luftfeuchtigkeit bzw. Temperatur und als Feuchtigkeitssperre gegen Baufeuchte aus Beton-Deckenbauteilen eingesetzt. Verarbeitung: Die Verlegung von EriKa Polymerbitumen-Sperrbahn erfolgt lose auf der sauberen und ebenen Fußbodenfläche. Die Längsnaht-Überdeckungsbreite mind. 8 cm-wird durch Abziehen der unter-und oberseitigen Nahtfolien und durch Andrücken kaltselbstklebend verbunden. Im Bereich der Kopfstöße werden zusätzlich kaltselbstklebende Abdeckstreifen fixiert. Die Naht- und Stoßüberdeckungen sind mit einer Anpressrolle abzurollen. Bei der Anwendung gegen aufsteigende kapillare Feuchtigkeit im erdberührten Bereich muss die EriKa Polymerbitumen-Sperrbahn die Überlappung der Horizontalsperre (Mauersperrbahn) der Außen-und Innenwände überdecken. Im Bereich der Anschlüsse an aufgehende Bauteile (z. B. Wände) kann das kaltselbstkleben de EriKa-Anschlussband fixiert werden. Diese Bereiche sind vorher zusätzlich mit Böcoplast PM zu grundieren.

Isolieranstrich

Isolieranstrich ist ein schwarzer, lösemittelfreier Deckaufstrich auf Basis einer Bitumenemulsion. Isolieranstrich ist zur Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit im erdberührten Bereich, auf Betonflächen, Putz und Fundamenten geeignet. Beständig gegen natürlich vorkommende betonaggressive Stoffe.

Schweißbahn

Das Abdecken von Dachflächen und Rohboden mit einer Bitumenschweißbahn hat sich als populärstes Verfahren für die wasserdichte Isolation etabliert. Je nach Anforderungen und Gebäudeart reicht die Bandbreite von einer einfachen Schicht bis zu mehreren übereinander angebrachten und verschweißten Schweißbahnen. Das auf eine Trägerschicht wie Kunststoff- oder Glasvlies beidseitig aufgebrachte Bitumen erhält durch die Erwärmung seine stark klebende Wirkung, dass nach dem Erkalten zu einer feuchtigkeitsundurchlässigen Schicht wird.

Estriche

Ausgleich- oder Leichtestrich

Leichtestrich zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er eine sehr geringe Trockenrohdichte besitzt. Verwendet wird er meist, um Unebenheiten des tragenden Untergrunds auszugleichen. Deshalb ist er oftmals auch unter dem Namen Ausgleichestrich bekannt. Zudem verwendet man den Leichtestrich auch sehr gerne, um Lücken zwischen Rohren zu füllen oder um eine bestimmte Höhenlage zu erreichen.

Estrich auf Trennlage

Der Estrich auf Trennlage ist eine besondere Form des Estrichs.

 

In den meisten Fällen ist es so, dass der Estrich direkt auf den tragenden Untergrund darunter aufgetragen wird und so ein guter Halt entsteht. Hat man hingegen einen Estrich auf Trennlage, gibt es keine direkte Verbindung zwischen dem tragenden Untergrund und dem Estrich an sich.

Heizestrich

Beim Heizestrich handelt es sich um einen schwimmenden Estrich, der zum einen Heizelemente für die Raumbeheizung aufnimmt, zum anderen aber auch der Speicherung von Wärme dient. Je nachdem, wo die Heizelemente im Estrich liegen, wird zwischen drei verschiedenen Bauarten unterschieden. Die Bezeichnung für Heizestrich endet immer mit dem Zusatz H, an dem man erkennen kann, dass es sich um einen Heizestrich handelt.

Kunstharzestrich

Kunstharzestrich ist eine besondere Form des Estrichs, bei der als Bindemittel Kunstharz verwendet wird. Dieser Estrich eignet sich wunderbar für Böden, die viel belastet werden oder für Maschinenfundamente, auf denen ein sehr hoher Druck lastet, der vom Estrich dauerhaft getragen werden muss. Er ist auch besonders beständig geg. Chemikalien.

Schwimmender Estrich

Der schwimmende Estrich ist auch unter dem Namen Estrich auf Dämmschicht bekannt. Er wird auf einer Dämmschicht eingebaut und hat keinerlei direkte Verbindung zu angrenzenden Wänden oder Bauteilen. Der schwimmende Estrich muss sowohl den Anforderungen des Schallschutzes als auch des Wärmeschutzes gerecht werden.

Verbundestrich

Verbundestrich ist eine besondere Bauform des Estrichs. Dieser wird im Verbund mit einem tragenden Untergrund hergestellt. Er kann direkt als Fußboden verwendet werden, was vor allem bei Kellern oder Abstellräumen häufig der Fall ist. Zusätzlich kann man den aber auch mit einer Beschichtung oder einem Belag versehen werden.

Zementestrich

Zementestrich kann in den verschiedensten Umgebungen eingebaut werden – egal ob innen oder außen. Diese Vielfältigkeit macht den Zementestrich zum meistgenutzten Estrich in Deutschland. Gefördert wird seine Verbreitung durch seine sehr guten Festigkeitswerte und seine Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit.

Isolierungen

Hartschaumdämmung

PUR-Hartschaum ist ein druckbelastbarer Dämmstoff, der gegenüber den meisten am Bau vorkommenden Chemikalien beständig ist. Eingesetzt wird das Material im Steildach, Flachdach, Fußboden, als Perimeterdämmung, oberste Geschossdecke, Kellerdecke, Außenwand, WDVS und Innendämmung.

Trittschalldämmung

Trittschalldämmungen verhindern, wie ihr Name schon sagt, die Ausbreitung des Trittschalls über die Decken und Böden. In der Regel gehören Trittschalldämmungen zum Standard-Aufbau, aus diesem Grund werden auch die meisten Estriche auf sogenannte “schwimmende” Art verlegt, um eine Übertragung und Weiterleitung des Trittschalls über die Wände zu verhindern. Im Bereich der Trittschalldämmung kommen hier verschiedene Systeme zum Einsatz.

Wärmedämmung

Die Frage, ob und welche Dämmung unter einen Estrich muss, hängt jeweils von den Gegebenheiten ab. Grundsätzlich erachtet man eine Dämmung immer dort als notwendig, wo unterhalb eines geheizten Raumes ein ungeheizter liegt – also beispielsweise zwischen geheiztem Erdgeschoss und ungeheiztem Keller, oder zwischen geheiztem Keller und dem kalten Erdreich. Art und Aufbau der Dämmung können hier durchwegs verschieden sein, auch ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist, oder nicht, spielt für den Aufbau des Estrichs und der Dämmung darunter eine Rolle.